30. Mai 2026 – wer macht denn so was?
…. im Prinzip frage ich mich das immer noch. Das waren auch meine Gedanken im Vorfeld: ja muss es denn immer noch mehr, noch höher, noch weiter gehen? Aber jetzt ganz ehrlich: es war richtig, richtig cool!
Recht viel Überredungskünste hat meine Freundin Elke eigentlich nicht gebraucht, als sie mir von ihrem Vorhaben 10 Tage zuvor erzählt hatte und fragte, ob ich nicht auch mitmachen möchte. Ich dachte mir: Och, eigentlich eine lustige Idee. Und wir haben ja keinen Stress. Und wenn wir nach vier Anstiegen keine Lust mehr haben, können wir einfach aufhören.
Was galt es zu meistern? Start um 4:00 Uhr früh im Finsteren geht es von der Villacher Alpenarena auf den Dobratsch. Der Anstieg ist 16,5 Kilometer lang und hat irgendwas bisschen über 1150 Höhenmeter. Beim ersten Anstieg geht die Sonne auf. Beim vierten Anstieg wurde es heiß. Dann kamen ein paar Wolken. Man fährt rauf und wieder runter. Eine super coole Abfahrt: guter Teer und schöne Kehren. Schulter an Schulter sind wir zwei nach oben gefahren – und wieder runter – das Ganze acht Mal. Everesting eben, dass man über die 8.848 Höhenmeter kommt. Nun denn – am Schluss waren es 260 Kilometer und 9371 Höhenmeter laut meiner Garmin Uhr.
Schon irgendwie irre, wenn man nach dem vierten Mal überlegt, dass man eigentlich bereits 8 Stunden Rad fährt. … Und noch weitere 8 Stunden Rad fahren wird… Wir haben geratscht und gelacht, gegessen und noch mehr gegessen. Jeden Anstieg mindestens 1 Flasche ISO getrunken und weiter getreten. Und dann schaltet der Höhenmesser genau in der 8. Runde bei Kilometer 8 auf 8888 Höhenmeter um. mega! Um 20:30 Uhr waren wir dann wieder unten in der Alpenarena, total glücklich und voller Emotionen. Es war ein Hammertag, den wir gemeinsam gemeistert haben. Elke, du warst so tapfer und so super! Danke, dass wir das zusammen erleben durften!









